Shiatsu-Massage auf dem Massage-Stuhl

Jörg Normann

wohnhaft in Pulheim seit 1985
Wellness-Ausbildungen seit 1992
Entspannungsausbildungen seit über 50 Jahren
Ausbildungen Coach/Berater seit Mitte der 90er Jahre

Ursprünglich Studium E-Technik, IT-Leiter und IT-Unternehmensberater
Seit einigen Jahren schrittweise Verlagerung des beruflichen Schwerpunktes auf meinen Wellness-Betrieb

  

Interview im Nachgang einer Gesundheitsmesse

Mir fällt es immer etwas schwer mich zu beschreiben. Darum möchte ich hier ein Interview verwenden, dass ich vor einigen Jahren mal einer Journalistin gegeben habe. Sie hatte mich seinerzeit für einen Bericht über Wellness-in-Pulheim besucht, sich meine Arbeit zeigen lassen und mich dann interviewt. Das alles hat ihr so gut gefallen, dass sie sich danach direkt einen Termin für eine große Massage hat geben lassen.

 

Guten Tag Herr Normann, vielen Dank, dass Sie mir die Gelegenheit geben Ihren Wellness-Betrieb und Ihre Arbeit kennen zu lernen.

Guten Tag, ich freue mich über Ihr Interesse an Wellness-in-Pulheim. Gern möchte ich Ihnen einen Einblick in meine Arbeit geben und freue mich auf dies Interview mit Ihnen.

In unserem Vorgespräch auf der Gesundheitsmesse haben Sie ja schon über Ihre Arbeit berichtet und mich auf Ihre Web-Seite hingewiesen. Dort habe ich schon sehr viel erfahren können. Wow - das ist ja ein riesiges Angebot was Sie hier den Kundinnen und Kunden bieten. Hinter dem Namen Wellness-in-Pulheim hätte ich ehrlich gesagt nicht so eine große Auswahl an verschiedenen Massagen erwartet. Und dann bieten Sie ja auch noch viele andere Dienstleistungen an. Seit wann gibt es Ihren Betrieb?

Die Praxis wurde Ende 2006 / Anfang 2007 gegründet. Davor gab es schon viele Massagen im Freundes- und Bekannten-Kreis sowie in der Familie. Und alle haben mich immer wieder ermutigt, dieses Angebot doch auch anderen Menschen anzubieten. So kam es, dass ich mich nach Räumlichkeiten umgesehen habe, und als ich die dann in der Siemensstraße in Pulheim gefunden hatte habe ich die Firma gegründet. Inzwischen bin ich jetzt seit 2012 in meinen jetzigen Räumlichkeiten hier in Pulheim-Sinnersdorf.

Heißt das, dass Sie schon vorher, wenn auch nicht gewerblich, massiert haben, auch schon mit einer so großen Palette an Massageformen?

Ja genau. Zu dem Zeitpunkt waren es allerdings erst 7 oder 8 Massageformen. Massiert habe ich damals in einem umgebauten Kellerraum. Für Massagen im privaten Bereich ist das vollkommen ausreichend gewesen. Da hatte ich auch schon meine erste (einfache) Massagebank. Aber für einen Wellness-Betrieb ist das aus meiner Sicht vollkommen ungeeignet. Ich habe da einige Ansprüche, gerade auch, wenn ich solche Angebote mir selber mal gönne.

Massieren und dann auch noch mit unterschiedlichen Massageformen ist ja nun nicht unbedingt ein Tätigkeit für jeden. Wie sind Sie dazu gekommen?

Das ist eine etwas längere Geschichte. Um es abzukürzen: seit 2002 leide ich an einer extrem seltenen neuro-muskulären Erkrankung der Beine. In Deutschlang gibt es vielleicht nur 3 oder 4 Menschen mit dieser Krankheit. Entsprechend lange hat es gedauert, bis die Diagnose stand. Zu dem Zeitpunkt konnte ich fast nicht mehr laufen, war lange im Krankenhaus und musste Anfang 2003 neu Laufen lernen. Für mich als zuvor sehr aktiven Sportler ein heftiger Schock, wenn man plötzlich einen nur noch minimalen Bewegungsradius hat. Ein Teil der Behandlung bestand aus vielen Massagen, nicht nur klassische Physiotherapie, sondern auch andere Ansätze. Nicht alle waren erfolgreich. Es wurde auch viel ausprobiert. Dadurch wurde mein Interesse geweckt. Das wollte ich selber auch lernen und in der Folge gern auch weitergeben.

Aber dann ist es doch sicherlich nicht ganz einfach zu massieren. Ich stelle mir das etwas schwierig vor, wenn Sie sich wegen der Krankeit nur noch eingeschränkt bewegen können. Wie haben sie dann den nächsten Schritt begonnen?

Die Suche nach einer Schule, die mich auszubilden bereit war, ist anfangs schwierig gewesen. Keine Schule hat mir damals zugetraut, dass ich eine längere Zeit eine Massage an einer Massagebank würde geben können. Nach etlichen Absagen habe ich mich bei einer weiteren Schule vorgestellt. Der Inhaber war langjähriger Leiter einer Schule für Physiotherapie. Damit bestand ein deutlich höherer Anspruch an die Schüler und ich dachte schon, dass ich wieder eine Absage bekommen würde. Aber es hieß nur: "Du kannst ja mal 2 oder 3 Übungstage mitmachen und dann sehen wir weiter. Wenn Deine Beine zwischendurch mal etwas schwach werden, dann baust Du das in die Massage ein. Die Kunden freuen sich dann vielleicht, wenn der Druck mal etwas höher ist."  Diese lockere Einstellung ist bei mir bis heute im Kopf geblieben. Und inzwischen fragt mich keine Schule mehr, ob ich eine Massageausbildung durchstehe. Mein längsten Massagen dauern 180 Minuten!

Und - war das der Anfang der Ausbildung? Und wie hat es dann geklappt?

Es hat wunderbar geklappt. Meine Beine haben eine ganz neue Art der Belastung erfahren. Und die kleinen "Aussetzer" haben die Empfänger der Massagen wirklich nie als Teil meiner Erkrankung gemerkt. Und so ist es auch heute noch. Und diese Art der Bewegung hilft mir auch noch selber - das ist das Tolle daran.

Und da haben sie dann gleich mehrere Massageformen gelernt?

Nicht ganz. Nach den ersten Wochen des ersten Kurses mit viel Theorie, Anatomie, Massage-Grundlagen, medizinischen Grundlagen, Hygiene, Vorschriften usw. war es natürlich erst einmal ein Kurs der klassischen Massage. Und dann war da ja noch das Thema "wo massiere ich den jetzt außerhalb der Schule?"  Das war dann mit anderen Teilnehmern. Eine Mitschülerin hatte schon eine Massagebank. Und die habe ich mir dann auch bald zugelegt. Geübt wurde zunächst immer in kleinen Gruppen mit anderen Kursteilnehmern. Und als die Technik sicherer wurde mussten dann die Familie, Freunde und Bekannte als "Versuchsopfer" herhalten.

Sie haben ja sehr viele Massageformen erlernt und bieten auch viele davon an. So viele Massageformen bei nur einem Masseur - das habe ich auch noch nicht erlebt. Wie kam es denn dazu?

Als meine "Versuchsopfer" das alle so toll fanden hat mich dann der "Massage-Virus" gepackt, eine richtige Leidenschaft. Ich habe in der Folge teilweise 2 oder 3 Massageformen pro Jahr hinzugelernt. Und auch heute noch lerne ich gern weitere Massageformen hinzu oder vertiefe schon gelernte bei anderen Ausbildungseinrichtungen. Mich reizt es zu erlernen, welche verschiedene Techniken es in verschiedenen Kulturen gibt, was damit in welchem Zusammenhang massiert wird? Warum sind mache Massageansätze so anders als andere und noch interessanter - wo sind Gemeinsamkeiten, auch wenn diese manchmal auf den ersten Blick gar nicht auffallen. Das finde ich sehr spannend. Und das Wissen setze ich gern in meinen Massagen um.

Gibt es denn dann auch Prüfungen oder Zertifikate über das Erlernte?

Natürlich. In der Zwischenzeit füllen die einen ganzen Aktenordner. Mal muss man am Ende der Ausbildung eine Abschluss-Massage unter den Augen der Ausbilder geben, mal sind es schriftliche Prüfungen zu theoretischen Themen oder man muss sehr oft auch nachweisen, dass man das Erlernte auch schon außerhalb der Schule geübt und angewendet hat. Leider ist das heute nicht bei jedem, der solche Anwendungen anbietet so.

In Ihrem Angebot sind viele Massagen aus dem asiatischen Raum - wieso?

In der westlichen Welt war es lang Zeit Sünde einen anderen Menschen zu berühren. Das änderte sich erst im Zeitalter der Aufklärung. In Asien, besonders China oder Indien, sind Massagen seit jahrtausenden fester Bestandteil der Gesundheitsprävention enauso wie bei der Behandlung von bestimmten Erkrankungen. Dort gibt es also eine sehr lange Tradition mit Massagen anderen Menschen zu helfen. Im Westen sind wir da oft nochj in der Lernphase. Darum habe ich auf meiner Web-Seite eine Art Weltreise der Massageformen zur Auswahl gestellt und beschreibe auch deren Hintergründe.

Ich habe gesehen, dass Sie auch Massage-Ausbildungen anbieten. Warum auch das?

Das sind in erster Linie Kurse für Privatpersonen mit 2 oder 4 Teilnehmern (z. B. Paare). Eine Besonderheit bei mir sind diese Kleinst-Kurse. Mein Teilnehmer kommen inzwischen von Flensburg bis Garmisch und von Antwerper bis Usedom. Da gibt es dann auch viele Weiterempfehlungen. Durch meine Ausbildung zum Paarberater weiß ich wie wichtig die Kommunikation in einer Beziehung ist. Un darum nenne ich diese Kurse "Kommunikation mit den Händen".

Daneben unterrichte ich aber auch Kolleginnen und Kollegen. Das sind sowohl Wellness-Masseure wie auch Physiotherapeuten oder med. Bademeister. Die können bei mir aus einem breiten Kursangebot im Wellness-Bereich wählen. Auch als Gastdozent für Wellness- oder Kosmetik-Schulen war ich schon im Einsatz.

Und dann haben Sie ja auch noch eine große Anzahl an Ausbildungen in ganz unterschiedlichen Beratungsdisziplinen. Wieso auch das?

Wie schon gesagt: mich hat so ein "Wellness-Virus" gepackt. Da möchte man gern auch mal über den Tellerrand hinausschauen und sich auch mit artverwandten Themen beschäftigen. Viele der Ausbildungen habe ich gemacht, um in meinem Alltag Dinge bei meinen Kunden zu erkennen, vielleicht auch mal den ein oder anderen Tipp zu geben. Einiges von diesem Wissen biete ich in separaten Beratungen an, andere Dinge lasse ich in meine Wellness-Anwendungen einfließen. Und wieder andere Themen, die ich erlernt habe, wende ich so gut wie gar nicht mehr an. Das Arbeiten mit Menschen macht mir auch nach so vielen Jahren immer noch sehr viel Spaß.

Das merkt man Ihnen an. Auch Ihre Praxiseinrichtung ist sehr ansprechend. Ich glaube, hier kann man wirklich genießen oder in entspannter Umgebung viel lernen. Ich danke Ihnen für das Gespräch.

Ich habe zu danken für Ihr Interesse.

Ausbildungen Massagen

Ich habe mit meinen ersten Massageausbildungen für den privaten Bereich 1992 begonnen. So richtig gestartet habe ich mit Profi-Ausbildungen im Bereich von Massagen dann 2003/2004 mit diversen Massageausbuildungen/-Zertifikaten. Auch nach so langer Zeit bilde ich mich ständig weiter und besuche weitere Kurse, teilweise auch zum gleichen Thema, aber bei einem anderen Ausbilder / einer anderen Schule. 2006 wurde Wellness-in-Pulheim gegründet. Seither biete ich eine große Anzahl diverser Massagen an.

Liste der erlernten Massageformen:

  • klassische (schwedische) Massage
  • Wellness-Massage
  • Schwangeren_Massage
  • Faszien-Therapeut
  • Ayurveda-Massagen (Indien)
  • Tuina-Massage (Massageform der traditionellen chinesischen Medizin - TCM, China)
  • Lomi-Lomi-Nui ;assage (Hawaii)
  • Tantra-Massagen (gem. TMV)
  • Fuß-Reflexzonen-Massage
  • Hot-Stone-Massage
  • Hot-Chocolate-Massage
  • Kaffee-Massage
  • Vino-Massage
  • Honig-Massage

Übersicht meiner Ausbildungseinrichtungen und Schulen:

  • Wellness-Fachschule
  • Paracelsus Heilpraktikerschule
  • Gantke Akademie
  • Therapeuten-Schule Wuppertal
  • diverse kleinere Wellness-Schulen

    Meine wichtigsten Ausbildungen aber habe ich durch meine vielen Kontakte zu Kollegen erhalten, bei denen ich sowohl in der Theorie wie auch im praktischen Alltag massieren/hospitieren durfte. Darunter sind Physiotherapeuten, Wellnes-Masseure, Heilpraktiker und Ärzte.

Übersicht Abschlüsse:

  • Wellness-Praktiker
  • Wellness-Therapeut
  • Faszien-Therapeut
  • viele weitere

    Zu den vielen o. g. Massageformen habe ich jeweils Zertifikate erhalten.
Ausbildungen Entspannungstechniken

Schon als Kind habe ich bei einem Psychologen und bekannten Ausbilder für Autogenes Training (AT) diese Technik erlernen dürfen (nicht nur Stufe 1). Da es sich um einen Kollegen meines Vaters handelte habe ich diese intensive Ausbildung auch wiederholt durchlaufen können. Während meines Studiums habe ich weitere Ausbildungen gemacht. 1982 folgte dann die erste Ausbildung zum Lehrer für das Autogene Training. Seither bin ich nicht nur selber überzeugter Anwender des Autogenen Trainings und habe mich in mehreren Kursen immer wieder weitergebildet, sondern diese Technik in Verbindung mit anderen Kollegen leicht modifiziert und an unsere heutigen Lebenssituationen angepasst.

In den späten 70er Jahren habe ich mich dann intensiv mit verschiedenen Formen der Meditation beschäftigt und mich dort ständig weitergebildet.

Seit Ende der 80er Jahre folgten dann Ausbildungen zum Thema Progressive Muskelentspannung, gefolgt von einem Kurs zum Lehrer für diese Technik.

Daneben habe ich eine Ausbildung zum Entspannungspädagogen gemacht. Das umfasst die Technilken:

  • Autogenes Training
  • Progressive Muskelentspannung
  • Meditation
  • Traum-/Phantasiereisen
  • Atemtraining
  • MBSR-/Achtsamkeits-Training (MBSR steht für „Mindfulness-Based Stress Reduction“)
  • Stress-/Burn-Out-Beratung
  • Schlaf-Training
  • sowie weitere Techniken

Diese Ausbildungen habe ich an verschiedenen Schulen, bei Heilpraktikern und Psychologen gemacht.

Ich kann Ihnen mit meinem umfassenden Wissen diverse, auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Entspannungstechniken anbieten.

 

Ausbildungen Berater

Um das Angebot an Dienstleistungen von Wellness-in-Pulheim zu erweitern habe ich einige Berater-Ausbildungen absolviert. Auch in dem Umfeld kann ich Ihnen heute ein interessantes Angebot individueller Beratungsleistungen bieten. Allerdings biete ich die meisten dieser Themen nicht als eigenständige Beratung an, sondern kann diese in andere Leistungen einfließen lassen.

  • Personal Coach
  • Ernähungs-Beratung
  • Stress-/Burn-Out-Beratung
  • Sucht-Beratung
  • Paar-/Sexualberatung
  • ADHS

Hinweis: alle aufgeführten Punkte werden nicht im Sinne eines Heilversprechens im Sinne des Heilpraktiker-Gesetzes angeboten. Dies ist Medizinern, Heilpraktikern oder anderen Medizinberufen vorbehalten. Sie dienen mir aber in manchen Fällen bei der Beurteilung Ihrer Situation bei meinem Wellness-Angebot.

Ausbildung Heilpraktiker

Eine 2019 begonnene Ausbildung zum Heilpraktiker ruhte lange bedingt durch die Schließungen seinerzeit durch Corona. Auch dort habe ich schon ein großes Wissen ansammeln können, dass ich teilweise in meine Arbeit einfließen lassen kann. Diese Ausbildung habe ich nach Ende der Corona-Zeit aber nicht weiterverfolgt.